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Brandschutztür Kosten: Was kostet eine Brandschutztür?

Simone Blaß
Verfasst von Simone Blaß
Zuletzt aktualisiert: 28. August 2026
Lesedauer: 12 Minuten
© Kesornphoto / istockphoto.com

Ein Brand kann sich innerhalb kurzer Zeit ausbreiten und ganze Gebäudebereiche erfassen. Um das zu verhindern, sollen Brandschutztüren die Ausbreitung von Feuer und Rauch begrenzen und Fluchtwege möglichst lange nutzbar halten. Je nach Ausführung widerstehen sie den Flammen mindestens 30, 60 oder 90 Minuten. Diese Zeit kann im Ernstfall entscheidend sein, damit Menschen das Gebäude verlassen und Einsatzkräfte die Brandbekämpfung aufnehmen können. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Tür fachgerecht eingebaut wurde und im Brandfall zuverlässig schließt. Wie wichtig vorbeugender Brandschutz ist, zeigen auch die Zahlen des Deutschen Feuerwehrverbands. Im Jahr 2023 rückten die Feuerwehren in Deutschland zu hundertausenden Bränden und Explosionen aus. Rund 300 bis 400 Menschen kommen pro Jahr durch Rauch, Feuer oder Flammen ums Leben. [1] Auch die Zahlen, die Statistiken von Versicherern liefern, sind erschreckend. Demnach brennt es in deutschen Wohnungen alle zwei bis drei Minuten. [2]

Alles auf einen Blick:

  • Eine einflügelige EI₂ 30-Brandschutztür aus Stahl kostet je nach Ausstattung zwischen 450 und 1.100 Euro, während EI₂ 90-Modelle bei 1.400 bis 2.900 Euro liegen. Eine zusätzliche Rauchschutzfunktion erhöht den Preis der Tür.
  • Die Montage durch einen Fachbetrieb schlägt mit Preisen ab ca. 400 Euro pro Tür zu Buche, abhängig von Wandaufbau und Einbausituation.
  • Zusatzfunktionen wie Rauchschutz, Glasausschnitte oder Einbruchschutz erhöhen den Preis der Tür um mehrere hundert Euro.
  • Brandschutztüren müssen mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen geprüft werden, wobei die Kosten zwischen 25 und 150 Euro pro Tür liegen.
  • Über den steuerlichen Handwerkerbonus nach Paragraf 35a EStG lassen sich aktuell noch 20 Prozent der Arbeitskosten für den Einbau steuerlich geltend machen. Ab 2027 ist geplant, die absetzbaren Kosten auf 15 Prozent zu reduzieren.

Was kostet eine Brandschutztür?

Leistung/ProduktPreisspanne
EI₂ 30-Brandschutztür, einflügelig, Stahl450 bis 1.100 Euro
EI₂ 60-Brandschutztür, einflügelig, Stahl800 bis 1.800 Euro
EI₂ 90-Brandschutztür, einflügelig, Stahl1.400 bis 2.900 Euro
Aufpreis für zertifizierten Rauchschutz150 bis 400 Euro
Einbruchschutz RC2/RC3950 bis 2.440 Euro (Komplettpreis)
Feststellanlage-Komplettsetab 450 Euro (optional)
Montage durch Fachbetrieb400 bis 700 Euro
Stundensatz45 bis 100 Euro
Wartung pro Tür25 bis 150 Euro
Entsorgung Alttür10 bis 100 Euro

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Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Feuerschutztür?

  • Feuerwiderstandsklasse
  • Material der Tür (Stahl, Aluminium oder Holz)
  • Zusatzfunktionen wie Rauchschutz, Einbruchschutz oder Glasausschnitte
  • Türgröße und Sondermaße
  • Art der Zarge und Wandbeschaffenheit (Mauerwerk, Beton oder Trockenbauwand)
  • erforderliche Feststellanlage mit Rauchmeldern
  • Oberfläche, Farbbeschichtung des Türblatts oder Designausführung
  • regionale Unterschiede bei Material- und Handwerkerpreisen
  • die Anzahl der Flügel 
WAS BEDEUTET DIE KENNZEICHNUNG T30-RS-1?
Die Bezeichnung T30‑RS‑1 ist keine offizielle Normbezeichnung, sondern eine in Angeboten und im Sprachgebrauch verbreitete Kurzform. T30 steht für die umgangssprachliche Bezeichnung einer feuerhemmenden Tür (heute EI₂ 30), RS für Rauchschutz und die nachgestellte 1 wird von manchen Herstellern zur Kennzeichnung einflügeliger Modelle verwendet, zweiflügelig dann entsprechend mit 2.

Was bedeutet das Maß Das Maß 2125 mm bei einer Brandschutztür?

Die 2125 mm bezeichnen bei vielen Brandschutztüren die Höhe des Baurichtmaßes, also ein festgelegtes Maß für die Türöffnung. Es handelt sich dabei um eine Größenangabe, die bei der Planung und Montage der Tür eine Rolle spielt. 

Wie beeinflusst das Material einer Feuerschutztür die Kosten? 

Das Material einer Feuerschutztür ist einer der drei größten Kostentreiber, neben der Feuerwiderstandsklasse und dem Einbauort (Innen- oder Außenbereich). Grundsätzlich kann man sagen, je energieintensiver und aufwändiger das Material in der Herstellung und Verarbeitung ist, desto höher liegt der Preis der Tür.

Stahltüren: Stahl bildet die wirtschaftliche Basisoption, da er in großen Stückzahlen automatisiert gefertigt wird und man trotz hoher Rohstoffkosten von den Skaleneffekten der Massenproduktion profitiert. 

Holz- und Holzwerkstofftüren: Sie liegen preislich typischerweise 30 bis 50 Prozent über vergleichbaren Stahltüren, weil sie mehrschichtig aufgebaut sind, oft mit Echtholzfurnier oder Lackierung veredelt werden und in kleineren Chargen gefertigt werden.

Aluminiumtüren: Alu ist mit einem Preisaufschlag von 50 bis 100 Prozent gegenüber Stahl die teuerste Variante, da das Material selbst deutlich kostspieliger ist und die Verarbeitung häufig individualisierte Profile und Sonderanfertigungen erfordert.

Welche Faktoren treiben den Preis beim Material einer Rauchschutztür nach oben? 

  • Oberflächenbehandlung (pulverbeschichtet bei Stahl, furniert oder lackiert bei Holz, eloxiert bei Aluminium)
  • geplanter Einsatzbereich (Außentüren aus Holz sind nur mit spezieller, teurer Beschichtung möglich)
  • gewünschte Zusatzfunktionen (wie Einbruchschutz, Schallschutz oder Verglasung)

Wie kalkuliere ich den Preis einer Feuerschutztür je nach Material? 

Stahl dient als Referenz mit Faktor 1,0. Holztüren liegen bei Faktor 1,3 bis 1,5 und Aluminiumtüren bei Faktor 1,5 bis 2,0. Dazu kommen Aufschläge für höhere Feuerwiderstandsklassen, Montagekosten und Extras wie rauchdicht oder einbruchssicher. Aber: Die Preisspannen variieren stark je nach Hersteller, Ausführung und Region. Einfache Holz-Feuerschutztüren können in manchen Fällen günstiger sein als spezielle Stahltüren mit Sonderausstattung. 



Was ist beim Brandschutz im Trockenbau zu beachten? 

Beim Brandschutztüren im Trockenbau kommt es nicht allein auf die verwendeten Platten, sondern auf die gesamte Konstruktion an. Erst das abgestimmte Zusammenspiel aus Beplankung, Unterkonstruktion, Dämmung, Befestigungsmitteln, Fugen und Anschlüssen bestimmt den Feuerwiderstand einer Wand oder Decke. Die konkreten Anforderungen richten sich hier nach der Gebäudeklasse, der Nutzung und dem Brandschutzkonzept. Brandschutz im Trockenbau sollte deshalb bereits in der Planung eindeutig festgelegt, fachgerecht ausgeführt und anschließend dokumentiert werden. 

Welche Kosten entstehen durch die Brandschutzanforderungen in einem Mehrfamilienhaus?

Die Kosten hängen davon ab, welche Brandschutzmaßnahmen im jeweiligen Mehrfamilienhaus erforderlich sind. Im Heizraum können beispielsweise selbstschließende Feuerschutztüren, Rauchschutzmaßnahmen oder andere zugelassene Bauteile notwendig sein, wobei das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) wichtige technische Nachweise und Zulassungen für Bauprodukte und Bauarten regelt. Wie hoch die Kosten für den Schutz ausfallen, hängt daher von der baulichen Situation, den geforderten Schutzmaßnahmen und davon ab, wie hochwertig die gewählte Ausstattung ist.

Wie unterscheiden sich die Kosten für Brandschutztüren?

FeuerwiderstandsklasseBeschreibungPreisspanne (einflügelig, Stahl)
EI₂ 30 (feuerhemmend)hält Feuer mindestens 30 Minuten stand450 bis 1.100 Euro
EI₂ 60 (hochfeuerhemmend)hält Feuer mindestens 60 Minuten stand800 bis 1.800 Euro
EI₂ 90 (feuerbeständig)hält Feuer mindestens 90 Minuten stand1.400 bis 2.900 Euro

Der Preissprung liegt daran, dass höhere Feuerwiderstandsklassen deutlich mehr Brandschutzmaterial (zum Beispiel Mineralwolle, Gipsplatten, spezielle Intumeszenzschichten) und komplexere Konstruktionen erfordern, um die Wärmedämmung über die längere Zeit aufrechtzuerhalten.



Was kostet der Einbau einer Brandschutztür in eine Trockenbauwand?

PositionBetrag
EI₂ 30-Stahltür einflügelig mit Zarge und Schließer500 Euro
Feststellanlage-Komplettset450 Euro
Montage durch Fachbetrieb550 Euro
Ausbau und Entsorgung der Alttür50 Euro
Summe1.550 Euro

Wie kann ich beim Einbau einer Brandschutztür den steuerlichen Handwerkerbonus nutzen? 

Wenn Sie eine Brandschutztür in Ihrem selbstgenutzten Privathaushalt einbauen lassen, können Sie derzeit noch 20 Prozent der Arbeitskosten steuerlich geltend machen. Die maximale Steuerermäßigung beträgt 1.200 Euro pro Jahr. Voraussetzung ist aber, dass der Handwerker eine Rechnung ausstellt, die Arbeits- und Materialkosten getrennt ausweist und die Zahlung per Überweisung auf das Konto des Betriebs erfolgt. Barzahlung schließt die Absetzbarkeit aus und die Materialkosten sind vom Steuerbonus ausgenommen. Ab 2027 ist geplant, die absetzbaren Kosten auf 15 Prozent zu reduzieren. [3]

Wie viel kosten Zusatzfunktionen wie Rauchschutz, Einbruchschutz oder Glasausschnitte?

ZusatzfunktionBeschreibungPreisspanne
Rauchschutz (Sa oder S200)
  • Dichtungen und Schwelle verhindern Rauchdurchtritt
  • erforderlich für Fluchtwege und Treppenhäuser
ab 250 Euro
Glasausschnitt (Brandschutzverglasung)
  • feuerhemmende Verglasung im Türblatt oder als Oberlicht
  • VSG mit Spezialzwischenlage
ab 180 Euro
Feststellanlage (Komplettset, einflügelig)
  • hält die Tür im Alltag offen
  • schließt automatisch bei Rauch oder Alarm
  • inkl. Rauchmelder, Magnet, Zentrale und Taster
ab 450 Euro
Selbstschließvorrichtung (höherwertiger Türschließer)
  • stellt sicher, dass die Tür nach dem Durchgang selbstständig schließt
  • Upgrade für Komfortmodelle
ab 80 Euro (teils im Basispreis enthalten)
absenkbare Bodendichtung
  • dichtet den Türspalt zum Boden rauchdicht ab
  • fährt beim Schließen automatisch herunter
ab 50 bis 120 Euro
zweiflügelige Ausführung (statt einflügelig)
  • für breitere Öffnungen
  • zwei Türflügel mit Aktiv- und Passivflügel
Aufpreis ab 400 Euro plus
Sondermaße (Breite/Höhe über Standard)
  • individuelle Anpassung an nicht genormte Öffnungen
Aufpreis je nach Abweichung
WAS IST EIN OBENTÜRSCHLIESSER?
Ein Obentürschließer ist ein Bauteil, das oben an einer Tür angebracht wird und dafür sorgt, dass sich die Tür nach dem Drücken beziehungsweise Öffnen selbstständig wieder schließt. Besonders bei Brand- und Rauchschutztüren ist er wichtig, weil die Tür im Brandfall zuverlässig geschlossen sein muss. Je nach Ausführung kann die Schließgeschwindigkeit eingestellt und das Schließen der Tür kontrolliert werden.


Darf man eine Brandschutztür selbst einbauen oder muss ein Fachbetrieb beauftragt werden?

Rein rechtlich ist der Einbau einer Brandschutztür nicht ausdrücklich verboten, doch verlangen viele Zulassungen und Hersteller, dass die Montage durch fachkundiges Personal erfolgt. Im gewerblichen Bereich ist der Nachweis einer fachgerechten Montage durch einen qualifizierten Betrieb oft Voraussetzung. Ein nicht fachgerecht ausgeführter oder nicht dokumentierter Einbau kann im Brandfall zu Problemen mit der Versicherung führen. 

Was kostet der Austausch einer vorhandenen Brandschutztür?

Insgesamt starten die Gesamtkosten für den Austausch einer einflügeligen Brandschutztür inklusive Demontage, neuer Tür, Einbau und Entsorgung ab 500 Euro. Der Ausbau der vorhandenen Tür umfasst die fachgerechte Demontage von Türblatt, Zarge und Dichtungen. Je nach Zustand der Wandöffnung können Anpassungsarbeiten nötig sein, wenn die neue Tür andere Maße hat oder der Wanddurchbruch beschädigt ist. Für die Entsorgung einer alten Brandschutztür sollten Sie zwischen 10 und 100 Euro einkalkulieren. Die Abgabe erfolgt über zertifizierte Entsorgungsbetriebe oder kommunale Wertstoffhöfe. 

Welche laufenden Kosten entstehen für die regelmäßige Wartung und Prüfung einer Brandschutztür?

KostenpositionKosten
Prüfung einer manuellen Brandschutztür25 bis 150 Euro
Wartungsvertrag für gewerbliche und private Objektecirca 30 bis 100 Euro pro Tür/Jahr
Reparaturen und Einstellungenab 80 Euro

Wie oft müssen Brandschutztüren gewartet werden?

Für Brandschutztüren ohne Feststellanlage gibt es keine pauschale, gesetzlich festgeschriebene jährliche Prüfpflicht für alle Gebäude. Eine Pflicht zur regelmäßigen Prüfung durch eine Fachkraft ergibt sich insbesondere bei Türen mit Feststellanlage sowie aus den Betreiberpflichten, der Landesbauordnung und dem jeweiligen Brandschutzkonzept, besonders in gewerblich oder öffentlich genutzten Gebäuden. Die professionelle Wartung gemäß DIN 31051 umfasst die Kontrolle der Schließmechanismen, Dichtungen, Beschläge, Kennzeichnung und des allgemeinen Zustands der Tür. In stark frequentierten Gebäuden wie Krankenhäusern oder Schulen empfiehlt sich eine halbjährliche Kontrolle.

Was passiert, wenn eine Brandschutztür nicht gewartet wird?

Fehlende Wartung kann dazu führen, dass die Tür im Brandfall nicht korrekt schließt oder Rauch durchlässt. Zusätzlich drohen bei gewerblich genutzten Gebäuden Bußgelder und der Verlust des Versicherungsschutzes. Die Verantwortung für die Wartung liegt beim Gebäudeeigentümer oder Betreiber.

GUT ZU WISSEN
Die lückenlose Dokumentation aller Wartungsmaßnahmen dient als Nachweis gegenüber Behörden und Versicherungen. Bewahren Sie Prüfprotokolle und Einbaubescheinigungen sicher auf, da sie im Schadensfall entscheidend sein können.

Brandschutztüren: So können Sie Kosten sparen

  • Prüfen Sie genau, welche Feuerwiderstandsklasse tatsächlich vorgeschrieben ist, denn eine EI₂ 90-Tür dort einzubauen, wo EI₂ 30 ausreicht, verursacht unnötige Mehrkosten.
  • Schließen Sie einen Wartungsvertrag ab, wenn Sie mehrere Brandschutztüren im Gebäude haben, da Sammelprüfungen pro Tür deutlich günstiger ausfallen.
  • Nutzen Sie den steuerlichen Handwerkerbonus nach Paragraf 35a EStG und achten Sie darauf, dass die Rechnung Arbeits- und Materialkosten getrennt ausweist. [4]
  • Planen Sie den Türentausch im Zuge anderer Sanierungsarbeiten, um Anfahrtskosten und bauliche Anpassungen zu bündeln.
  • Holen Sie mindestens drei Angebote von Fachbetrieben ein, da die Preise je nach Region und Betrieb erheblich voneinander abweichen.


Fazit

Brandschutztüren sind eine Investition in die Sicherheit, deren Kosten stark von der Feuerwiderstandsklasse und der gewünschten Zusatzausstattung abhängen. Während eine einfache EI₂ 30-Stahltür bereits ab 450 Euro erhältlich ist, steigen die Preise für EI₂ 90-Türen mit Rauchschutz oder Einbruchschutz deutlich an. Der fachgerechte Einbau durch einen zertifizierten Betrieb sichert die volle Funktionsfähigkeit und den Versicherungsschutz. Zusätzlich fallen jährliche Wartungskosten an, die aber über einen Wartungsvertrag wirtschaftlich gebündelt werden können. Wer die vorgeschriebene Feuerwiderstandsklasse genau prüft und mehrere Angebote vergleicht, hält die Kosten im Rahmen, ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen.

Brandschutztür Kosten: Häufig gestellte Fragen

Wo sind Brandschutztüren sinnvoll?

Brandschutztüren kommen überall dort zum Einsatz, wo Feuer und Rauch auf keinen Fall ungehindert von einem Bereich in den nächsten gelangen sollen. Besonders wichtig sind sie in Treppenhäusern, Fluren, Kellerräumen, Garagen und zwischen Wohn- und Nutzbereichen.

Wie lange hält eine Brandschutztür?

Bei fachgerechtem Einbau und regelmäßiger Wartung erreichen Brandschutztüren eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr. Verschleißteile wie Dichtungen oder Türschließer müssen jedoch in deutlich kürzeren Abständen erneuert werden.

Dürfen Brandschutztüren offen gehalten werden?

Brandschutztüren dürfen ausschließlich mit einer zugelassenen Feststellanlage offen gehalten werden, die im Brandfall die Tür automatisch schließt. Das Verkeilen oder Anbinden einer Brandschutztür ist verboten und kann zum Erlöschen des Versicherungsschutzes führen.

Worauf sollte man beim Einbau einer Brandschutztür achten?

Nicht nur das Türblatt, sondern das komplette System aus Tür, Zarge, Beschlägen und Einbau muss aufeinander abgestimmt sein. Entscheidend ist außerdem, dass die Tür fachgerecht montiert wird und die vorgeschriebene Feuerwiderstandsklasse tatsächlich erreicht.

Was bedeutet FSA?

FSA steht für Feuerschutzabschluss und bezeichnet eine geprüfte Tür, die im Brandfall Feuer und Rauch für eine bestimmte Zeit zurückhält. Solche Türen schließen selbstständig und dichten die Öffnung in einer brandabschnittsbildenden Wand so ab, dass sich Feuer und Rauch nicht sofort im ganzen Gebäude ausbreiten. 

Quellen

[1] „Statistik“. Feuerwehrverband, Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV), 7. Februar 2020, www.feuerwehrverband.de/presse/statistik/. Zugegriffen 26. August 2026.

[2] „Jahresrückblick zum Brandgeschehen 2024“. Tuvsud.com, 11. Februar 2025, de-brandschutz-informationsportal.tuvsud.com/artikel/Brandgeschehen-2024-Rueckblick.html. Zugegriffen 26. August 2026.

[3] Bundesfinanzministerium.de, www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Gesetzestexte/Gesetze_Gesetzesvorhaben/Abteilungen/Abteilung_IV/21_Legislaturperiode/2026-08-18-EStReformG-2027/1-Referentenentwurf.pdf?__blob=publicationFile&v=2. Zugegriffen 26. August 2026.

[4] „Steuerbonus für Handwerkerleistungen“. Zdh.de, www.zdh.de/presse/publikationen/info-flyer/steuerbonus-fuer-handwerkerleistungen/. Zugegriffen 27. August 2026.

Über unsere*n Autor*in
Simone Blaß
Simone Blaß ist studierte Germanistin, ausgebildete TV-Journalistin und seit Mitte der 1990er Jahre als Journalistin in Radio-, Print- und Online-Redaktionen tätig. Als Senior-Online-Redakteurin bei Trockenbauunternehmen.net berichtet sie fundiert über Trockenbau, Innenausbau, Schallschutz sowie Brand- und Wärmeschutz. Ihre Artikel verbinden sorgfältige Recherche mit eigener Praxiserfahrung als Hauseigentümerin, die die Sanierung und Modernisierung eines über 100 Jahre alten Gebäudes – inklusive Feuchträumen und energetischer Maßnahmen – selbst geplant und begleitet hat. So bietet sie den Lesern verlässliche Informationen und praxisnahe Entscheidungshilfen für einen fachgerechten und nachhaltigen Innenausbau.